Braun cruZer5 Bartschneider

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Braun cruZer5 Test

Massive Töne haben es Braun schon längst vorgemacht. Der Cruzer 5 soll ein Gerät mit vielen Möglichkeiten sein. Eine Click and Lock Funktion für 6 verschiedene Längeneinstellungen, Trimmer-Zacken für starke Bartsylings und ein duales Batteriesystem, sind Features, die den modernen Apparat praktisch machen. Von Braun sind wir für so viel Leistung und ein optimiertes Design einen höheren Preis als 40 Euro gewöhnt, doch diesmal setzt der Marktführer anscheinend auf eine neue Verkaufspolitik. Die poppige Kampagne ist jugendlich orientiert und verspricht ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ob das stimmt und welche Schwächen oder Vorteile der coole Cruzer 5 hat, zeigt unser Praxistest.

Eine Fingerbewegung Click and Lock

Die Cklick and Lock Funktion ermöglicht es, den Bart in 6 verschiedene Längen zu stutzen. Von 1-11 mm können alle Bartlängen von elegantem Vollbart bis hin zum modernen Drei-Tage-Bart geschnitten werden. Im Unterschied zu anderen Bartschneidern müssen keine Aufsätze gewechselt werden, sondern es hängt alles von einer Fingerbewegung am Teleskop-Aufsatz ab. Nachdem der bombenfeste Teleskopkamm abgenommen wird, enthüllt er die scharfen Zacken für präzise Schnitte. Die starken Trimmer-Zacken ziehen eine Linie zwischen unattraktiven Stoppeln und einem klaren Styling. Der Apparat ist wiederaufladbar und funktioniert auf Akku-und Netzbetrieb. Der Akku muss aber ganze 8h laden um 40 min Betrieb zu erzielen und es wäre nicht Braun, wenn keine LED-Anzeige am Gerät verbaut worden wäre. Diese zeigt den Ladestatus an und dient als Warnanzeige.

Wir sind die coolsten wenn wir cruisen

Diese Serie umfasst mehrere Apparate. Es sind die Modelle Cruzer5 Head und Beard und der Cruzer6, die zu diesem Sortiment gehören. Die Geräte unterscheiden sich aber hauptsächlich in der Ausstattung und nicht in der Technik. Die zwei 5er-Versionen sind entweder für die Barthaare oder für die Kopfhaare gedacht, während die 6er-Version für beide Einsatzmöglichkeiten konzipiert ist. Ihr liegt noch ein Spezialaufsatz für Kopfhaare bei und es ist auch ein Präzisionstrimmer integriert. Alle anderen Merkmale sind bei den Modellen identisch. Die Kampagne ist hauptsächlich auf die einfache Handhabung und die vielseitige Nutzung ausgerichtet, was sich jedoch im Praxistest nicht als sonderlich erfolgreich zeigt.
Es fällt gleich der, in höhen Tönen gelobte, Kammaufsatz auf, der nicht so bombenfest in das Gehäuse arretiert, wie es versprochen wird. Der Aufsatz hat seitliches Spiel von etwa 2 mm, dieses übt zwar keinen größeren Einfluss auf das Endergebnis aus, doch ist für den Gesamteindruck unvorteilhaft. Leider ist der Kamm so geformt, dass das Schnittergebnis vom angesetzten Winkel abhängt. Also falls nicht mit Präzision geschnitten wird, dann sind Lücken und unterschiedliche Haarlängen unvermeidbar. Auf diese wirkt sich auch die fehlerhafte Längeneinstellung aus, die sich bei einer Länge von 1 mm noch gut schlägt, doch bei 3 mm kommen die ersten Zweifel auf und die Haare ähneln mehr einer Länge von 5 mm. Zu den positiven Aspekten gehören das außergewöhnliche und ergonomisch geformte Design und die rutschfeste Unterseite aus Gummi. Somit liegt der Cruzer gut in der Hand und ist zusammen mit dem kleinen Netzteil ein gutverpacktes Paket. Auch die relativ leise Arbeitsweise und sein wasserdichtes Gehäuse machen den coolen Cruzer attraktiv, doch es ist bei Rasierapparaten leider nur die Leistung, die zählt. Diese lässt beim Schneiden der Haare mit dem Cruzer6 schon manche Wünsche offen, während er sich beim Rasieren ganz auf die Präzision des Nutzers verlässt. Der Netzbetrieb funktioniert auch nicht einwandfrei, sodass immer ein Zwischenstopp eingelegt werden muss, damit sich die Energie in Arbeitseifer umwandelt. Falls Sie daher 20 Sekunden rasieren möchten, dann muss der Apparat erst 20 Sekunden laden.

Das nüchterne Fazit

Leider können wir nach einem solchen Praxistest keine Kaufempfehlung aussprechen. Das Gerät sieht zwar sehr stylish, jugendlich, modern und hochwertig aus, doch lässt in der Nutzung mehrere Wünsche offen. Das Rasieren mit dem Cruzer5 verlangt eine geschickte Hand und schwächelt bei manchen Längen. Es herrscht auch beim Akku-und Netzbetrieb Verbesserungsbedarf, welcher nur durch die vielseitige Nutzung und das ergonomische Design in den Hintergrund rückt. Durch den niedrigen Preis kann zwar nicht von einem betrügerischen Preis-Leistungs-Verhältnis gesprochen werden, doch für 40 Euro verlangen wir von einem Rasierer, dass er rasieren kann. So cool derCruzer5 auch sein mag, wir werden nicht noch mal mit ihm cruisen.

Externe Testberichte

testberichte.de
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Dass es sich beim cruZer5 Beard um einen soliden Bartschneider handelt liegt nicht allein daran, weil er sich so ziemlich jedem Barttyp gewachsen zeigt. Ein weiterer Grund liegt darin, dass sich der Aufsteckkamm des aus dem Hause Braun stammenden Gerät während der Bartpflege so wie wie nie verschiebt oder verbiegt. Die Ergebnisse fallen dementsprechend besonders akkurat aus.

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