AEG HR Herrenrasierer – Fehlstart mit Bruchlandung

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Rasierer HR 5626 AEG Test

Ein Hersteller, der sich auf einem neuen Gebiet Raum verschaffen möchte, muss die Kunden erst anlocken. Sie sollen sich nicht nur zum Namen, sondern auch zum Preis hingezogen fühlen. Deshalb können die Rasierer 5625, 5626 und der 5627 als erste Schritte von AEG auf dem Gebiet der Herrenrasierer betrachtet werden. Sie gehören fast zur niedrigsten Preiskategorie und strecken sich, je nach Modell, von ungefähr 15 bis fast 30 Euro.  An so niedrige Investitionen können keine großen Erwartungen gestellt werden, da manche Ersatzteile für Braun Rasierer so viel kosten, wie die Apparate von AEG. Im Vergleich krönen wir den Sieger unter den Zweite-Wahl-Geräten und fällen ein Urteil, ob sich diese kleinen Investitionen überhaupt lohnen.

Ausstattung der Serie

Die Arbeitsweisen wirken auf den ersten Blick abgekupfert, doch was kann bei einem Rasierer noch überraschen? So sind die zwei einfachen, flexiblen Scherfolien beim 5625 und beim 5627 nachvollziehbar. Beim Modell 5626 wurde in die Mitte noch ein Mitteltrimmer gesetzt, damit die Rasur an Präzision gewinnt. Alle drei Geräte besitzen dazu noch einen ausklappbaren Langhaarschneider, der einen Angriff auf Bartkonturen aufnimmt. Der Scherkopf lässt sich nach der Rasur einfach abnehmen und reinigen, wobei es zum guten Ton gehört, dass alle Apparate sowohl mit Akku als auch über Netz laufen können. Das Modell 5626 hat sogar eine Direct-Drive- Funktion und macht somit beim Wechsel keinen Zwischenstopp. Neben der fast identischen Verarbeitung und Funktionen besteht der hauptsächliche Unterschied zwischen den Modellen in der Wasserabweisung und Zubehör. Je nach Preis sind die Rasierer entweder mit oder ohne Aufbewahrungsbeutel ausgestattet, wobei Reinigungspinsel und Akku/Netzadapter bei allen vorhanden sind.

Die Unterschiede im Test

Im Test zeigen sich die Apparate leider nicht von ihrer besten Seite.Überraschenderweise ist das günstigste Gerät, der 5625 von 16 Euro das Beste unter den AEG-s. An dieses werden die niedrigsten Erwartungen gesetzt, sodass sein solides Rasurergebnis fast befriedigend erscheint. Doch das Modell 5625 neigt zu einer starken Vibration. Durch die einfache Verarbeitung und die dünne Plastik scheint der Motor ohne Punkt und Komma auf die Hände und das Gesicht einzuwirken. Die Schwächen der minderwertigen Verarbeitung schlagen große Wellen nicht nur beim 5625, sondern auch bei seinen Nachfolgern wie dem 5626. Obwohl der 5626 die Möglichkeit des beweglichen Rasierkopfs anbietet, kommt es leicht zur Blockade bei der Nutzung. Besonders am Hals lässt sich der Rasierer leicht aus der Fassung bringen und schaltet leicht auf stumm. Solche Leistungsschwächen bleiben auch beim 5627 kein Fremdwort und verfrachten somit die AEG-Modelle auf die untersten Plätze.

Fazit zum AEG-Start

Als Fazit sei gesagt, dass der Preis und Ruf gute Anhaltspunkte für Leistung sind. AEG hat mit solchen Produkten einen weiten Weg vor sich, und wenn bedacht wird, dass die Mindesterwartungen an das günstigste Produkt erfüllt wurden und die teureren haushoch enttäuschten, dann scheint für diesen Hersteller die Rasier-Zukunft sehr düster. Von den Modellen 5625, 5626, 5627 brachte nur der günstigste 5625 ein solides Rasierresultat ans Licht, obwohl er in puncto Verarbeitung und Handhabung auf der gleichen Wellenlänge mit 5626 und 5627 war. Eine Kaufempfehlung sind diese Produkte sicher nicht wert, trotz der geradezu unschlagbaren Preise.

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