Remington IPL 4000 i-Light Essential 

4 Remington IPL 4000 i-Light Essential 
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Remington IPL 4000 im Test

Als ob er von Steve Jobs höchstpersönlich erfunden wurde. Ein neues i-Produkt, diesmal aber von Remington, und zwar ein Haarentfernungssystem für wenig Geld. Mit dieser Kategorie von Produkten zeigt sich die Marke im Herstellertest als der Renner. Remington glänzt auf allen Gebieten mit soliden Resultaten und mit einem ausbalancierten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das IPL 4000 i-Light Essential beweist, dass der Preis kein Zeichen von Qualität ist. Viele Produkte für den sparsamen Geldbeutel haben es in die Liga der Besten geschafft, so auch das IPL 4000 i-Light. Es fällt in die niedrigste Preiskategorie unter den IPL-Geräten, doch es überzeugt mit einem schnellen und hautschonenden System, welches bereits weltweit viele Anhänger gefunden hat. Das überrascht auch nicht, bei einer schmerzfreien, dauerhaften Haarentfernungsmethode für etwas mehr als 100 Euro.

Das i-Light ausgepackt

Das System funktioniert mit Hilfe von intensiver Lichtimpulstechnologie, die speziell für professionelle Haarentfernungskliniken entwickelt und inden IPL 4000 i-Light Essential eingebaut wurde. Es handelt sich dabei um eine Xenon Blitzlampe und eine Abbildungsoptik, die das Wachstum der Haare durch schnelle Impulse (alle 2 Sekunden) unterdrücken soll. Dabei werden die Haarfollikel in den Schlafzustand versetzt. Die Haare verlieren nicht nur an Dichte, sondern werden auch feiner und heller. Dabei sollte auch bedacht werden, dass i-Light eine größere Anwendungsfläche als der übliche Laser hat, weshalb es sich auf fast allen Zonen, außer am Hals, Gesicht und Genitalien, einsetzen lässt. Es wird ein Mehrfachlichtmodus für größere Hautpartien und ein Einzelllichtmodus für kleinere Flächen genutzt. Wie bei seinen Mitstreitern können auch verschiedene Hauttypen mit diesem Gerät erfolgreich behandelt werden, jedoch müssen die hier selbst ermittelt werden. Eine automatische Selbsterkennung und Anpassung ist nicht vorhanden. Man richtet sich nach einer mitgeliferten Fitzpatrick Skala, wo nur die Hauttypen 1 bis 4 in Frage kommen. Die Anwendung ist aber spielend einfach, da es nur zwei Schritte gibt. Nachdem die Haare an der gewünschten Zone abrasiert und mit dem Gerät behandelt wurden, dauert es ungefähr 7 bis 14 Tage bis sie anfangen auszufallen.

Der Remington in der Anwendung

Im Praxistest zeigt sich aber, je nach Hauttyp und Haarfarbe, das Ergebnis deutlich früher als erwartet. Das Gerät arbeitet auch überraschend schnell, obwohl das Fenster der Lampe ziemlich klein gehalten wird. Während der Anwendung ist diese Haarentfernungsmethode im Vergleich zu den herkömmlichen Vorgehensweisen absolut schmerzfrei. Der i-Light liegt gut in der Hand und das Kabel ist ebenfalls ausreichend lang, sodass nur eines stört, und zwar die Abkühlungszeit. Tatsächlich muss der i-Light hin und wieder, nach 30 bis 50 Blitzern, abkühlen. Die Behandlungen werden dadurch etwas beeinflusst, doch gute Resultate können es sich erlauben. Schon nach dem ersten Durchgang geschieht es bei manchen Hauttypen, dass ein Drittel der Haare verschwindet. Dieser erste Erfolg baut sich dann so aus, dass nach der dritten Behandlung kein Haar mehr zu sehen ist. In der Gebrauchsanleitung wird von einem Einsatz auf Hals und im Gesicht abgeraten. Aber auf eigenes Risiko das Gerät beispielsweise am Kinn zu verwenden, könnte man ebenfalls wagen. Bei manchen hat es tatsächliche Resultate gebracht, jedoch haftet der Hersteller in diesem Fall nicht, bei eventuell auftretenden Schäden des Hautbildes. Solche positiven Erfahrungen zeigen aber, dass der i-Light absolut sicher ist. Neben der Tatsache, dass er für Frauen und Männer geeignet ist, hat er auch einen eingebauten UV-Schutz. Doch nach einer längeren Anwendung fallen die ersten Folegekosten leicht auf die Tasche. Die Lichtkartusche muss für 20 Euro hin und wieder erneuert werden, dieser kleine Makel befördert den i-Light auf den dritten Platz.

Fazit zum Remington IPL 4000

Obwohl es sich hier um das günstigste Produkt im Test handelt, können sich die Folgekosten für Lichtkartuschen häufen. Dabei muss erwähnt werden, dass im Vergleich zu den Oberen Zwei, der i-Light keinen Hauttyp-Scanner hat, doch er hat dafür Abkühlungszeiten und Ruhepausen. Diese verlangsamen die Behandlungen und fügen einen dritten Schritt hinzu. Doch was überzeugend ist, sind die Resultate des i-Light, wie kein anderes Gerät erzielt der i-Light durch so wenige und absolut schmerzfreie Behandlungen eine glatte Haut. Bescheidene 106 Euro für langsame Behandlungen mit perfektem Ergebnis, sind das Resultat dieses Tests, weshalb zu einer Kaufempfehlung für Geduldige immer noch geraten werden kann.

Externe Testberichte

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Das Remington IPL-Gerät hat eine vergleichsweise geringe Haltbarkeit. Die Kartusche reicht für 1.500 Lichtblitze, kann aber ausgewechselt werden. Die Handhabung ist in Ordnung und mit etwas Geduld kann man schöne Ergebnisse erzielen.

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