Veet EasyWax

Veet EasyWax
90%
Veet Easy Wax

Rasierst du noch, oder wachst du schon? Die Hürden, die man nehmen muss, um tatsächlich haarlos zu sein schienen bislang unmenschlich. Wachs anrühren, von Hand aufspachteln und mit etwas Glück ordentliche Ergebnisse erzielen. So lief es bis heute. Nun will es Marktführer Veet schaffen uns auf neue Weise an das Wachsen heranzuführen. Mit dem Veet EasyWax Roll-On nimmt man die zeitaufreibenden Arbeitsschritte, die ebenso Fingerspitzengefühl durch Erfahrung verlangen, automatisch erledigt wissen. Der Veet EasyWax wird mit Kartuschen befüllt, die vom Gerät aufgeheizt werden, um letztlich auf die zu wachsenden Bereiche aufgerollt zu werden. Die Vorteile liegen klar auf der Hand und werden auch tatsächlich sehr gut umgesetzt. Auch preislich liegen die Kartuschen in etwa auf dem Niveau herkömmlichem Heisswachses. Einen kleinen Kritikpunkt konnten wir dennoch ausmachen: Die Rolle zum Auftragen des Wachses zeigt sich wenig flexibel. Sie zeigt sich viel mehr hart und unnachgiebig – passt sich nicht an die Beine an. Hinter der Handhabung steht also für jeden einzelnen potentiellen Kunden ein Fragezeichen. Die einen Frauen bemerkten keinerlei Einschränkungen, während ein paar andere sich eine überarbeitete Version wünschen würden. Es liegt an Ihnen es auszuprobieren.

Wax Easy?

Traut man den Kundenrezensionen auf großen Kaufportalen, sind viele Leute unzufrieden. Der Tenor ist, dass der Wachs nicht heiß genug sei. Überschaut man nun diesen Kritikpunkt stellt man gleich fest, dass die Beschreibung eben doch gelesen werden sollte. Rund 40 Minuten braucht der Wachs, bis er einsatzbereit ist; wenigstens jedoch 30 Minuten. Die eingelegte Kartusche (Nachfüllpack kommt mit 12 Kartuschen und Pflegetüchern nach Hause) sollte also erst benutzt werden, wenn die Betriebstemperatur erreicht wird. Ansonsten erhält man, wie auch beim normalen Heißwachsen, schlechte Ergebnisse. Da die Rolle des EasyWax wenig Anpassungsfreude an diverse Hautareale zeigt, ist an einigen stellen (vorrangig dem Schienbein) ein Nachrollen notwendig, um genügend Wachs aufzutragen. Das ist aber weniger tragisch und sollte nicht als Kritikpunkt im direkten Vergleich mit Heißwachs genannt werden. Letzterer hinterlässt nämlich wesentlich mehr Verschleiß als der EasyWax von Veet. Im Einsatz des Produkts zeigt sich nur eine überschaubare Hürde: Beim Wachsen entlang von Knochen, die nur wenig Spielraum durch Fettschichten erlauben (im Gegensatz zur Wade beispielsweise), ist das Auftragen des Wachses etwas schwieriger. Die Rolle ist nämlich ziemlich hart und wenn man Druck ausübt, kann es unliebsam werden.

Fazit

Wachsen ist gut, EasyWax ist besser – Der Ausspruch gilt vielleicht nicht für Profis, doch für den Ottonormalverbraucher. Es führt uns im Rasierer Test ausnahmsweise zurück zum Wachs und das ist in diesem Fall einmal gut so.

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