Haarentfernungscreme Test

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Creme oder Spray? Letztlich ist es der Sprühmechanismus, der dieses Produkt zu dem macht, was es ist. Im Innern schlummert eine ebenso effiziente Enthaarungsflüssigkeit, wie sie auch in Veets übrigen Produkte verwendet wird. Wer sich mit Enthaarungscremes auskennt, wird mit der neuen Konsistenz eine neue Handhabung erleben.

Den zweiten Platz macht der Venus Embrace sowohl bei der Stiftung Warentest, als auch in unserem Vergleichstest.

Mit der Veet Enthaarungscreme samt Aloe Vera sind nahezu alle Vorurteile gegenüber Enthaarungscremes beiseite geschaffen. Nicht nur, dass sie für sensible Haut ausgezeichnet ist, auch die Nase schnuppert gern mit.

Haarentfernung im Test 2018 – Haarentfernungscreme aus der Tube?

Neulich ruft mich eine Freundin an, um sich bei mir über Epilierer auszulassen. Ich hätte doch auch viele getestet und ob frau für eine makellos glatte Haut wirklich einen Epilierer braucht. Daraus wurde dann eine fast unterwürfige Haltung: Ich solle ihr doch bitte bitte bitte einen Tipp geben, ob es eine andere Möglichkeit gäbe ihre Körperhaare schnell los zu werden. Dem muss ich hinzufügen, dass meine Freundin sich zuvor mit Nassrasierern geplagt hat und ihre sensible Haut darauf reagiert wie ein Streuselkuchen; unzählige Pöckchen treten nach der Rasur auf. Der Epilierer hätte sie zwar vor den Hautirritationen verschont, sie hätte es aber lieber einfacher. Wie dem auch sei. Ich sagte ihr, sie solle die nächsten Tage vorbeischauen. Es gäbe zahlreiche Haarentfernungscremes, die wir an einem Mädchenabend ausprobieren können. Meine Freundin hat dort ihre neue Liebe getroffen, ich zumindest was für Zwischendurch. Ist auch für dich etwas dabei?

Die Creme de la Creme?

So gern ich auch selbst Hand anlege und quasi ein Handwerk leiste, wenn ich einen Nassrasierer, elektrischen oder Epilierer benutze, das kann, aber muss alles nicht sein. Mit so einer Haarentfernungscreme hab ich die ganzen Probleme gar nicht, die dabei auftreten könnten. Über den Epilierer haben wir bereits in der einleitenden Passage gesprochen. Nun also die Haarentfernungscreme. Du cremst dich ein, wartest eine Weile und bist von den Haaren befreit. Warum denn nicht gleich so!? Wie kommt es, dass sich Haarentfernungscremes, scheinbar nicht so durchsetzen konnten, wenn die Theorie besagt, dass es offensichtlich, das beste Produkt ist? Finden wir die Antworten.

 

Werfen wir einen Blick rüber zur Stiftung Warentest. Dort kam vor einiger Zeit noch Kritik an der Haarentfernungscreme auf. Der letzte Test jedoch zeigt, dass der Fortschritt auch hier nicht Halt gemacht hat. Geschrieben steht, dass die neuen Cremes „viel besser verträglich“ seien und Rötungen, sowie sonstige Hautirritationen wie vom Winde verweht sind. Einziger Nachteil, so Warentest, sei beim Nassrasieren, dem elektrischen Rasieren und auch bei der Haarentfernungscreme, dass die Haare recht schnell wieder nachwachsen.

 

Fragt ihr mich, haben wir unterm Strich Zeit gewonnen. Klar pflege ich mich gerne und lass das auch zeitlich ausarten. Ich verbringe gerne mal Zeit damit, mich nur mit mir zu beschäftigen. Allerdings ist das nicht immer so. Manchmal wird es zu einer solchen Last, dass ich mir denke, dass der Epilierer doch eine gute Idee wäre, oder ich mich zum Waxing schleifen sollte. Der Aufwand, die Kosten – ich weiss nicht welcher Umstand mich am ehesten in die Arme der Haarentfernungscreme treibt. Fakt ist und bleibt aber, dass ich mit einer guten Creme nach 5 Minuten mit der Nummer durch bin. Klar, das dauert immer noch länger als die Sache mit meinem Freund, aber das ist ja auch ein unfairer Vergleich – für eine Haarentfernungscreme.

Ist eine Haarentfernungscreme schädlich?

Eine Haarentfernungscreme ist eine basische Lösung, deren Inhaltsstoffe die Eiweiß- und Schwefelverbindungen des Haares brechen.

 

Die Haarentfernungscreme von heute ist gereifter als noch in vergangenen Jahren, baut aber zum Großteil noch immer auf den selben Inhaltsstoffen auf. Die Hautunverträglichkeiten scheinen Einzelfälle zu sein, doch Mädels, schützt euch. Für uns als Anwender gibt es als Vorsichtsmaßnahme den Hauttest. Bevor ihr euch eine ganze Tube Haarentfernungscreme auf euren Körper cremt, testet das Produkt an einer kleinen Stelle auf die individuelle Hautverträglichkeit.

 

Ich habe mir extra bei meinem Hautarzt einen Termin geben lassen, um ihn zu interviewen. Er ist zwar zu bescheiden, um sich namentlich erwähnen zu lassen, nicht aber für ein paar aufklärende Worte. Mein Doc sah mich über seine Brille an, einige Tuben auf dem Tisch, sowie eine in der Hand. Er sagte mir, mit einem fast schon verschüchterten Ton, dass die Haarentfernungscreme zwar auf chemischen Inhaltsstoffen beruht, der Grad der Schädigung durch Enthaarungscremes aber nicht höher ist, als der durch die Klingen eines Nassrasierers.

 

Weiter solle ich aber vorsichtig sein, sollte ich die Haarentfernungscreme im Intimbereich anwenden wollen. Hier sollte der Kontakt mit Schleimhäuten vermieden werden. Er wolle aber aus einer Mücke keinen Elefanten machen. Kennt ihr die Scham, wenn man beim Arzt sitzt, welcher der eigene Vater sein könnte und man ihn mit seinen Fragen ein Dasein als „Frau“ suggeriert? Es ist furchtbar aber auch erschreckend befreiend, wenn man zwar keine wohlwollenden Worte erfährt, dafür aber ein Einverständnis versteht, dessen Ursprung die Güte des Arztes ist. Danach ist man einfach befreit! Befreit und bereit für die Haarentfernungscreme im Test! Was meint ihr, Mädels?

 

Übrigens, Hersteller wie Veet erwähnen explizit, dass ihre Cremes sogar die Bikinizone „wie neu“ aussehen lassen. Unter uns Klosterschwestern: Ich denke ja oft, dass ich über die Strenge schlage, wenn ich über den Test der Haarentfernungscreme berichte, aber dann lese ich von Veet folgende Zeilen: „Mit einer nicht enthaarten Bikinizone erwischt zu werden, ist bestimmt ein Albtraum. Dank der Veet Haarentfernungscreme können Sie jedoch immer großartig aussehen!“. Mensch, deine Bikinizone strahlt ja heute richtig! Ist die neu? So zynisch es auch klingen mag, Veet verzeihe ich alles. Ich steh auf die Cremes und ich bin über mich selbst verwundert, dass ich der Leichtigkeit der Werbetexte Glauben schenke. Ja ich fühle mich tatsächlich besser, weil man sich nach dem Benutzen der Haarentfernungscreme einfach wohl fühlt. Ich bin jetzt ein Veet-Girl!

Haarentfernungscreme im Rasierer Test

Wer im Super- oder Drogeriemarkt die Regale nach einer Haarentfernungscreme abklappert wird zumeist zu dem greifen, was er irgendwo schonmal gesehen hat. Veet gilt als Marktführer und ist einem jeden wohl schonmal in Werbung, oder eben im Vorbeigehen aufgefallen. Ob sich der Griff zur Haarentfernungscreme lohnt, zeigt die Wertungstabelle. Veet selbst sieht sich als absoluter König unter den Enthaarungscremes und macht sich daher selbst Konkurrenz. Immer neue Variationen, von Gels über Duschcremes, füllen die Regale.

 

Anders machen es hier Produkte wie die „raffinierte Haarentfernung“ von visett, die auf schonende Inhaltsstoffe setzt und zugleich auf Parfüme und Konservierungsstoffe verzichtet. Zwar muss die Creme zuvor eigenhändig angerührt werden, doch geht man für eine sanfte Haarentfernung wohl auch ein paar Schritte weiter. Der wohl größte Pluspunkt der visett Haarentfernungscreme ist, dass man sie besserem Gewissens auch im Intimbereich anwenden kann.

Haarentfernungscreme für Männer oder Frauen?

Eine speziell für Männer oder Frauen entwickelte Haarentfernungscreme gibt es eigentlich nur für die Werbung. Die speziell männlichen Cremes möchten mit einer etwas stärkeren Zusammensetzung und Wirkung punkten, da Männerhaare oft als widerspenstiger und dicker eingeschätzt werden. Neben diesem Kriterium werden Cremes für Männer für Zonen wie Brust oder Rücken hergestellt. Solche Körperpartien sind empfindlicher als manches Frauenbein, doch es ist vielleicht genau diese Aufmerksamkeit, die Männer und Frauen zu der Anarchie im Sinne von Haarentfernung im Intimbereich mit der Haarentfernungscreme führen.

Auffallende Merkmale der einzelnen Haarentfernungscremes

Bei der Haarentfernung fällt auf, dass sich die meisten Cremes nicht an ihre Mindesteinwirkzeit halten können. Sie müssen hauptsächlich bis zur Maximalzeit oder darüber hinaus einwirken um gründliche Resultate vorzuzeigen. Dabei ist es logisch, dass sich die verlängerte Zeit nicht gerade hautschonend zeigt. Um rote und gereizte Haut zu vermeiden, sollte unbedingt auf die Inhaltsstoffe jeder Haarentfernungscreme geachtet werden. Stoffe wie: Allergene Duftstoffe und andere problematische polyzyklische Verbindungen, können die Haut reizen doch sind in vielen Cremes vorhanden. Neben diesen Stoffen ist auf allen Verpackungen die Rede von Thioglykolsäure. Diese Säure zersetzt das Haar, sodass auf diese Weise der Haarentfernungseffekt erzielt wird. Jedes Haar ist belastbar und kann auch vor dem Einwirken der Thioglykolsäure gedehnt und gezogen werden. Die Säure zersetzt die Struktur des Haares, und da sie eigentlich ätzend wirkt, muss sie auf jeder Haarentfernungscreme zusammen mit einem Warnhinweis erwähnt werden, so will es die Kosmetikverordnung.

 

Cremeflecken aus der Kleidung entfernen

Sollte mal ein Malheur passiert sein und die Haarentfernungscreme hat  Flecken hinterlassen, dann ist keine Sorge angebracht. Die Cremes zeigen nur selten Farbstoffe, welche die Kleidung tatsächlich beeinträchtigen könnten, so dass ein Fein- oder Colorwaschmittel in den meisten Fällen ausreicht, um den Fleck zu entfernen. Sollte es sich um ein Lieblingsstück aus der eigenen Kleidersammlung handeln, testet man bestenfalls ein in lauwarmem Wasser gelöstes Feinwaschmittel. Der manuelle Waschgang geht auf Nummer sicher, dass der Fleck nicht mit zu warmem Wasser behandelt und ihn unwiderruflich in die Faser einziehen lässt. Moderne Waschmaschinen haben spezielle Fleckenprogramme, die auch Makeup Programme inne haben. Diese sorgen mit einem kurzen Vorwaschgang dafür, dass mit lauwarmem Wasser und etwas Waschmittel dem Malheur mit der Haarentfernungscreme auf den Leib gerückt wird.

 

Fazit:

Wenn auf eine gute Zusammensetzung geachtet wird, dann sollte und kann nichts schief gehen. Die meisten Cremes sind durch ihre Inhaltsstoffe zwar nicht gerade wohlriechend. In den wenigen Minuten lässt der Geruch Erinnerungen an die wilden 80-er-Jahre aufleben und den damaligen Trend der Dauerwelle. Die Dauerwelle wurde damals mit einer ähnlichen Säure gemacht, sodass man heute bei dieser niedrigen Menge in einer Haarentfernungscreme schon mal ein Auge zudrücken kann.