Rasierer Test 2014

Rasierer sind in der Masse, glaubt man dem aktuellen Test der Stiftung Warentest, gleichwertiger, als der Preis vermuten lässt. So unterscheiden sich die meisten Rasierer mehr in ihrem Lieferumfang, als in der Rasierleistung. Dennoch entscheiden sich die meisten Menschen für das teuerste Produkt. Das liegt zumeist am Image des Herstellers, der nicht nur selbst für Qualität steht, sondern in seiner Produktvielfalt integer wirkt. Warum sollte Braun seine Rasierer in 4 Klassen einteilen (Series 1, 3, 5, 7), wenn sie alle eine ähnlich gute Leistung brächten? De facto ist es dennoch so, dass man auch mit dem günstigsten Gerät eine sehr ordentliche Rasur vollbringen kann. Die Hersteller drücken jedoch die Qualität der einfacheren Rasierer durch Verwendung von einfacheren Scherfolien und kastrieren das Produkt in Sachen Ausstattung und Lieferumfang. Im Gegenzug werden die teuersten Modelle mit allerlei Schnickschnack ausgeliefert, von dem man nach erstem Gebrauch sagen kann, dass man ihn nicht vermissen würde. Ob man sich im Endeffekt für Modelle mit rotierenden Messern oder vibrierenden Klingen entscheidet, ist Geschmackssache und hat nichts mit der Qualität eines Rasierapparates zu tun – jeder Hersteller hat hier seine eigene Technik, auf die er schwört.

Im Kopfmenü finden Sie all die Testsieger der verschiedenen Kategorien (Rasierer, Nassrasierer, Damenrasierer, Bartschneider, Epilierer, Nasenhaartrimmer und Haarschneider)

Die Frage aller Fragen: Trocken- oder Nassrasur?

Grundsätzlich müssen sich Männer zunächst zwischen den zwei Möglichkeiten der Trocken- und Nassrasur entscheiden. Das beeinflusst auch die Wahl des Rasiers – so war es jedenfalls lange Zeit. Inzwischen gibt es sogar elektro Nassrasierer: viele Hersteller werben damit, dass ihre elektrischen Rasierer auch unter der Dusche oder mit Schaum bzw. Gel funktionieren. Das mag in den meisten Fällen auch stimmen, aber die Ergebnisse können oft nicht mit denen einer echten Nassrasur mithalten – und in manchen Fällen erweist sich der als duschtauglich angepriesene Rasierer als nicht wasserdicht. Daher zielen die meisten Elektrorasierer tatsächlich auf eine Trockenrasur ab und vollbringen hier teilweise Erstaunliches. Inzwischen wird ja auch viel erwartet von einem guten Rasierapparat: Er soll nicht nur jegliche Barthaare entfernen, sondern dabei auch noch die Haut schonen und im Anschluss leicht zu reinigen sein.

Elektrische Rasierer erfordern Pflege: Reinigungsstation oder unter fließendem Wasser?

Apropos Reinigen: Weil der Scherkopf einen Elektrorasierers nach jeder Anwendung von Bartstoppeln befreit werden soll und das mit Aufwand verbunden ist, legen einige Hersteller ihren Topmodellen inzwischen eine Reinigungsstation bei. Die macht den Scherkopf sauber und läst den Rasierer gleichzeitig auf – richtig praktisch, doch die Reinigungsmittel kosten Geld. Hier ist also zu entscheiden: zeitsparend oder kostenbewusst rasieren. Fehlt die Reinigungsstation, lassen sich die meisten Rasierer inzwischen unter fließendem Wasser reinigen. Vorbei sind übrigens die Zeiten, in denen ein Rasierer während des Gebrauchs zwingend an die Steckdose angeschlossen werden muss – moderne Geräte verfügen über einen integrierten Akku, der oft bis zu einer Stunde Rasieren ermöglicht. Das sollte jedem Mann reichen. Größere Unterschiede, die auch bei Rasierer Tests über Sieg oder Niederlage entscheiden können, gibt es bei der Ladezeit der Akkus, die zwischen einer und mehreren Stunden liegt. Hier punkten Rasierer mit Schnellladefunktion: einige Minuten aufladen und kurz mal über das Gesicht rasieren – fertig!

Hautschonende Lösungen punkten bei Rasierer Tests

Ein weiteres Problem der rasierenden Männerwelt ist die Haut. Vor allem, wenn diese empfindlich ist, wird die Rasur schnell zur Schönheitsfrage: Bartstoppeln oder gerötete Stellen im Gesicht und am Hals? Die Hersteller wissen um diese Nöte und kommen mit immer neuen Erfindungen. Braun verbaut im Scherkopf beispielsweise Kühlelemente ein, die sich auch in der Praxis als hautschonend herausstellten und bei diversen Tests überzeugten. Aber auch andere Lösungen führen zum Ziel – im Übrigen auch die klassische Variante mit Aftershave und Feuchtigkeitscreme, die bei den meisten Männern noch immer gut funktioniert.

Die Rasierer im Test: Gute Modelle müssen nicht teuer sein

Der Rasierermarkt ist groß und unübersichtlich. Grundsätzlich lässt sich die Tendenz erkennen, dass es – zumindest in den Rasierer Tests von Stiftung Warentest – immer weniger wirklich schlechte Geräte gibt. Das zeigen auch Erfahrungsberichte von Nutzern, beispielsweise auf Amazon. Vor dem Kauf eines Rasierers stellen sich jedoch einige Fragen: Liegt das Gerät gut in der Hand? Wie laut summt es bei der Anwendung? Wie variabel ist der Trimmer und passt er zu meinen Bedürfnissen? Brauche ich einen Langhaarschneider – und falls ja, gehört dieser zur Ausstattung? Lege ich Wert auf eine Akkuanzeige? All diese Kriterien trennen die Spreu vom Weizen und helfen bei der Auswahl des passenden Rasierers.

Gute Rasierer gibt es bereits für ca. 100 Euro – damit sind die günstigen Rasierer über 200 Euro teurer als das, was man für einen Elektro-Rasierapparat ausgeben kann, wenn man denn will. Notwendig ist dies jedoch nicht. Daraus resultiert, dass unsere Rangliste zwar von den teureren Modellen angeführt wird, die günstigen jedoch haarscharf dahinter platziert sind. Mit unserem Rasierer Test kann so das individuell passende Gerät in der richtigen Preisklasse ausfindig gemacht werden.

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